Wenn euer Schiff in La Coruña festmacht, liegt ihr mitten in Galicien – und mitten in der Stadt. Vom Muelle de Trasatlánticos sind es nur wenige Schritte bis zur Avenida de la Marina, wo die berühmten weißen Glasgalerien die Sonne spiegeln. Sie haben A Coruña den Beinamen „Stadt aus Glas“ eingebracht: Ganze Häuserfronten wurden im 19. Jahrhundert verglast, damit die Familien der Seeleute geschützt aufs Meer schauen konnten.
Ein paar Minuten weiter öffnet sich die Plaza de María Pita, der große Hauptplatz mit dem Rathaus. Benannt ist er nach der Stadtheldin María Pita, die 1589 die Verteidigung gegen die Flotte von Sir Francis Drake anführte – eine Geschichte, die auch Kinder packt. In den Arkaden rund um den Platz findet ihr Cafés und Eisdielen für die erste Pause des Tages.
Das große Familienziel ist der Torre de Hércules: der älteste noch betriebene Leuchtturm der Welt, von den Römern im 1. Jahrhundert erbaut und heute UNESCO-Welterbe. Wer die 234 Stufen schafft, hat oben den weiten Atlantik vor sich. Drumherum liegt ein weitläufiger Skulpturenpark, in dem die Kinder rennen, klettern und Riesenfiguren entdecken können – Picknickdecke lohnt sich.
Und wenn die Füße müde sind: A Coruña hat als eine der wenigen Kreuzfahrtstädte echte Stadtstrände. Playa de Riazor und Playa del Orzán liegen nur rund 20 Gehminuten vom Pier, mit feinem Sand und Promenade. Kulinarisch probiert ihr Pulpo á feira (Tintenfisch nach galicischer Art), eine saftige Tortilla oder Churros mit heißer Schokolade – kindertauglich und ehrlich gut. Plant den Rückweg entspannt: Vom Zentrum seid ihr in zehn Minuten wieder an der Gangway.