Barbados wurde 1625 von den Briten kolonialisiert und blieb 341 Jahre britisch bis zur Unabhängigkeit 1966 - die längste britische Karibik-Kolonie. Daher der Spitzname 'British of the Caribbean' oder 'Little England' - Cricket-Tradition, Linksverkehr, viktorianische Architektur, Tee zu 4 Uhr. Königin Elizabeth II. war Staatsoberhaupt bis 2021 - dann erklärte sich Barbados zur Republik (am 30. November 2021, mit Sandra Mason als erste Präsidentin).
Bridgetown ist die Hauptstadt mit 80.000 Einwohnern (Insel-Population 280.000). UNESCO-Welterbe seit 2011 für die Garrison Historic Area (britische Garnison 1789-1906) und Bridgetown Old Town. Highlight Centrum: Parliament Buildings (1874, gotisches Backstein-Ensemble), Chamberlain Bridge über den Constitution River, St. Michael's Cathedral.
Cruise-Schiffe legen am Bridgetown Port (3 km nördlich vom Centrum) an - mit Shuttle (8 USD Hin/Rück) oder Taxi (10 USD) erreichbar. Im Centrum: Parliament Buildings, Carlisle Bay (Strand direkt im Centrum mit Schildkröten-Schnorcheln) und Garrison Historic Area.
Barbados ist die Rum-Hauptstadt - Mount Gay Rum (gegründet 1703, älteste kommerziell produzierte Rum-Marke der Welt!) hat seine Distillery hier. Rum-Tour 25 USD inkl. Tasting. Plus die Inseln produzieren Cockspur, Foursquare, Plantation Rum.
Kulinarisch: Cou-Cou (Maismehl-Polenta-Beilage), Flying Fish (Nationalfisch - fliegende Fische werden im November-Mai-Wind gefangen, 14-20 EUR), Pepperpot, Macaroni Pie (im Ofen gebackene Makkaroni mit Käse und Senf, Lokal-Klassiker), Bajan Black Cake (Rum-getränkte Trockenfrucht-Torte, Weihnachts-Tradition). Mount Gay Rum-Tasting 8-15 USD/Glas.